Pasta con zucchini, zafferano e basilico

Die Kombination von Safran, Basilikum und Parmesankäse macht den spezifischen Geschmack dieses Zucchini-Gerichtes aus. Speck kann, muss aber nicht dabei sein. Sahne ist nötig für ein bisschen Sämigkeit. Und frisch gemahlener Pfeffer bringt den kleinen bissigen Aromakick.

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Nötig sind:

pro Person 100 g Nudeln  (als Primo weniger)
wie kleine Farfalle, Gnocchi oder Conchiglie,
hier die türkischen Fiyonk Canestrini von Baktat

Olivenöl
ca. 80 g Pancetta
1 Zucchino
1 kleine Knoblauchzehe
ein halber Becher Sahne
ein paar Fäden Safran
Weißwein
Basilikumblätter, am liebsten vom kleinblättrigen
Salz
eine Prise Zucker
ein Spritzer Zitrone
Parmigiano reggiano
Pfeffer

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So geht’s:

Pancetta oder notfalls, wie hier, durchwachsenen Speck in Streifen oder Würfel schneiden, einen mittelgroßen Zucchino würfeln, Knoblauch feinschneiden und alles nacheinander in Olivenöl (oder Butter oder einer Mischung aus beidem) anbraten.

Ein wenig Sahne angießen, den in Weißwein eingeweichten Safran dazugeben und kurz einkochen lassen. Vorsichtig salzen.

In Streifen geschnittene Basilikumblätter, viel davon, unterrühren, mit Zucker und Zitrone abschmecken, kurz ziehen lassen und die knapp gegarten Nudeln unterheben.

Bei Tisch mit Parmesan und Pfeffer vollenden.

Fiyonk Canestrini

Und nach langer Pause nehme ich diesmal wieder am Garten-Koch-Event des Gärtnerblogs teil.

Garten-Koch-Event August 2013: Basilikum [30.08.2013]

 

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Salat mit Speck mochte ich schon als Kind. Da wurde Kopfsalat mit Salz, Pfeffer, Essig und ausgelassenen Speckwürfelchen angemacht und zu Schweinebraten mit Knödeln auf den Tisch gestellt. So mag ich ihn heute noch, obwohl Kopfsalat natürlich sehr schnell zusammenfällt.

Dieser hier allerdings ist kein Beilagensalat. Er macht richtig satt. Und glücklich.

Kennengelernt habe ich ihn zu Hochzeiten der Frauenbewegung in einer Schöneberger Frauenkneipe, wo er als französischer Salat auf der Karte stand. In Frankreich scheint man ihn nicht zu kennen. Eigentlich ist es ein Wintersalat, am besten aus den platztellergroßen Escarol- (also Endivien-) oder Friséeköpfen, weil die eine sehr stabile Struktur haben. Im Sommer ist Römersalat das Blatt der Wahl.

Wie immer mit angenäherten Mengenangaben.
Augenmaß und persönliche Vorlieben sind gefragt.

Zutaten:

ein halber Kopf Escarol oder Frisee oder Römersalat (Lattuga)
2 mittelgroße Kartoffeln, in der Schale gekocht, geschält
2 Eier, hartgekocht und gepellt
gewürfeltes Brot, gerne mit der Kruste:
entweder 15 cm Baguette, am besten traditionell gebackenes
oder zwei Scheiben deftiges Weißbrot vom großen Laib
oder zwei Scheiben Roggenmischbrot vom großen Laib
100 g geräucherter Bauchspeck (oder mehr), durchwachsen

und für die Vinaigrette:

2 EL Rotweinessig
1 EL Sherryessig
2 TL feiner Dijonsenf (ohne Konservierungsmittel und sonstige Zusätze;
doch, den gibt es noch; nein, nicht von Maille)
1 Knoblauchzehe, mit grobem Salz zerquetscht
wer mag: 1 kleine Zwiebel, feingehackt
wer mag: Thymian, vom Fensterbrett oder gerebelt
wer mag: 3 El Brühe, z.B. aus Vitam Hefebrühe
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
8 bis 10 EL Olivenöl

Den Salat gründlich waschen, trockenschleudern, zerrupfen oder in Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben.

Für die Vinaigrette alle Zutaten außer dem Öl mit dem Schneebesen verquirlen, dann, erst tropfenweise, dann in feinem Strahl das Öl zugeben, bis fast die Konsistenz einer Majonnaise erreicht ist.

Kartoffeln, Eier, Speck und Brot würfeln.

Den Speck in einer Pfanne auslassen und kross braten, herausnehmen, die Brotwürfel im Speckfett braten.

Das gesamte Würfelgut über den Salat geben, mit der Vinaigrette übergießen, gründlich vermischen und sofort servieren.

Will ich jetzt sofort haben!

Erstmal schicke ich ihn aber zu Chef Hansen, damit er am Speckvergnügen des Kochtopfblogs teilnehmen kann: ran an den Speck!

Hier fand ich noch eine Version mit Graubrot-Croutons und roten Zwiebeln aus Acquaviva delle Fonti. Und richtig schön viel Speck.

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