Gurkensuppe: das erste und einzige niederländische Rezept, das ich je ausprobiert und dann auch noch beibehalten habe. Danke, Andrea.

Feingewürfelte Schalotten (normale Speisezwiebel geht auch, ist hier vielleicht sogar vorzuziehen) ausgiebig in neutralem Öl anschwitzen. Geschälte, entkernte und in Stücke geschnittene Gartengurken dazu und dünsten. Viel Dill unterrühren (getrockneter ist kräftiger im Aroma und da er das Kochen perfekt übersteht, hat er Zeit, sich mit seinen Nachbarn zu verbinden), Hühnerbrühe angießen und eine ganze Weile simmern lassen. Pürieren und mit Worcestersauce abschmecken. (Ich nehme die in meinem Umfeld streng verpönte „Exzellent, Dresdner Art“.)

Auf dem Teller kann die Suppe noch ein Hütchen aus Crème Fraîche oder einem Klecks halbsteifer Sahne bekommen. (Vorsicht: im Übermaß – oder untergerührt – verflachen sie den feinen Geschmack zu sehr.) Ein wenig frischer Dill obenauf macht sich auch nicht schlecht.

Wie nicht anders zu erwarten, steht und fällt das Gericht mit der Qualität der Gurken und der Hühnerbrühe.

_

%d Bloggern gefällt das: