Und wieder ein Klassiker, schmucklos, no-nonsense, am besten nicht neu-interpretiert. Hier gibt es eine Änderung zum Original: Ich verwende auch das Eiklar, als Schnee untergehoben. Jedes Mal sage ich mir, ich sollte es besser lassen, und jedes Mal mache ich es wieder. Tut es nicht! Dann wird das Ergebnis auf jeden Fall hübscher. Und krosser.

Gefüllte Pfirsiche

3 Pfirsiche, gelbfleischig
50 g zerkrümelte Amaretti
25 g Butter
10 g Zucker
1 Eigelb (besser kein Eiweiß)
2 cl Weißwein (Riesling)

Die Pfirsiche werden halbiert, ein wenig ausgehöhlt und in eine gebutterte Schale gelegt. (Ich hatte nur noch einen gelben Pfirsich, die weißen, die ich roh jedem gelben vorziehe, landen gebacken auf einem hinteren Rang.)

Für die Füllung Butter mit Zucker aufschlagen. Amarettibrösel und Eigelb unterrühren. Stopp. Das war’s.

Keinen Eischnee und am besten auch kein Fruchtfleisch unterrühren, wie es oft empfohlen wird! Das nämlich ist der zweite Fehler, den ich, unverbesserlich, immer wieder mache: auch das gehackte Fruchtfleisch zu verwenden. Und eben das liebevoll mit einer Prise Salz, einem Spritzer Zitrone und etwas Zucker steif geschlagene Eiweiß.

So also nicht:

Die Pfirsiche füllen, ein Schnapsglas voll Riesling angießen und in den Ofen schieben. 25 Minuten bei 180 °C  backen.

An den monatlichen Events des Gärtnerblogs nehme ich mit Hingabe teil, und weil ich finde, dieser Klassiker gehört einfach dazu, schicke ich das Rezept auf Reise, unter dem Motto: Aus Fehlern lernen.

Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]

_

%d Bloggern gefällt das: