Meine heimlichen Helden

19. Januar 2010

Besagter Eisfall hat keine Chance mehr, vornehinaus, wenn sie kommen. Sie müssen nur ihr Gefährt breitbeinig in die Straße stemmen, in den Korb klettern, sich in große Höhen expedieren lassen und mit Hellebarde, Enterhaken, Spaten und Schaufel die Schneewächten vom Dach schubsen. Alles was nicht oben bleiben soll, wird beflügelt, auch dem Eis wird heruntergeholfen.

Diesmal kamen sie aus Lichterfelde, meine Helden von der Berliner Feuerwehr.

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6 Responses to “Meine heimlichen Helden”

  1. ottogang Says:

    Das erinnert mich an meine Frankfurter Korbfahrt mit der Feuerwehrleiter, aber das war nur zur Fernsicht, Deine Helden müssen ja richtig arbeiten da oben und so ganz ungefährlich ist der Eisfall ja auch nicht.

  2. kormoranflug Says:

    Habt ihr eure Dächer wieder nicht geräumt? Warten bis die Helden kommen.

  3. Afra Evenaar Says:

    So isses in Moabit. Entweder wird zu wenig geheizt, dann bleibt alles liegen, oder es wird zu viel geheizt, dann verbackt der Sch… zu Eis.

  4. Badbury Says:

    Das erinnert mich an eine Freundin aus Berlin, sie bog gerade wieder in ihren heimstättischen Hinterhof ein, und ihr Haus, ganz besonders ihre Etage, ihre Wohnung stand lichterloh in Flammen. Sie bekam Panik und rannte wie wild auf ihren Hauseingang zu. Da trat ein Feuerwehrmann auf sie zu und sagte: „Keene Angst, Ihre Katze ham wa jerettet!“ Es lebe die Berliner Feuerwehr, die Hamburger, die fesch gekleidete Londoner, die New Yorker sowieso, selbst die Freiwillige aus Piepenbrinkhusen. Hipp, hipp, hurra!


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